Operation Kurdenhilfe: Humanitärer Einsatz der Heeresflieger 1991
Nach dem Ende des Zweiten Golfkriegs flohen 1991 Hunderttausende Kurdinnen und Kurden in das unwegsame Grenzgebiet zwischen Irak, Türkei und Iran. Die Lage in den improvisierten Lagern war kritisch: fehlende Versorgung, medizinische Notfälle, kaum erreichbare Regionen. Die deutsche Heeresfliegertruppe übernahm erstmals einen groß angelegten humanitären Einsatz. Zwischen April und Juni 1991 waren 36 Hubschrauber im Dauereinsatz. Sie transportierten Hilfsgüter, unterstützten medizinische Teams und evakuierten Verletzte aus schwer zugänglichen Gebieten.
Der ehemalige General der Heeresflieger Fritz Garben gibt einen präzisen Einblick in:
- Auftrag, Planung und Organisation der Operation Kurdenhilfe
- Logistische und fliegerische Herausforderungen im Gebirge
- Zusammenarbeit mit internationalen Hilfsstrukturen
- Entscheidungsprozesse unter Zeitdruck
- Lehren für militärische Krisen- und Katastrophenhilfe
Der Vortrag richtet sich an alle, die humanitäre Einsätze, militärische Einsatzführung und internationale Krisenreaktion fundiert verstehen möchten. Anschließend Austausch und Fragen.
| Kursnr. | 262-1311 |
| Beginn | Mi., 04.11.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | vhs, Am Rathaus 3, Raum 347 |
| Gebühr | 5,00 € |
| Teilnehmer | 1 - 50 |
Raum 347
Am Rathaus 325421 Pinneberg